28.09.2018
FREIE WÄHLER: Erhöhung der Förderung für den vereinseigenen Sportstättenbau ist Meilenstein MdL Dr. Leopold Herz: Detailfragen müssen jetzt schnell geklärt werden

Diese Woche hat MdL Dr. Leopold Herz und seine Freie Wähler Landtagskollegen einen wichtigen Etappensieg im Kampf um eine bessere Förderung für den vereinseigenen Sportstättenbau errungen. Der Landtag hat beschlossen, die Gesamtmittel für den Sportstättenbau deutlich zu erhöhen, um damit dem zunehmenden Sanierungsstau bei vereinseigenen Sportstätten im ländlichen Raum zu begegnen. Dazu MdL Dr. Herz: „Die Erhöhung der Gesamtmittel ist ein Meilenstein in der Entwicklung des vereinseigenen Sportstättenbaus. Die Vereine sind damit nicht mehr nur von den Kommunen abhängig und können selbst ihre Sportstätte sanieren und planen.“ Die Akzeptanz für solche Gebäude sei dadurch viel höher als bei einem Bau durch Kommune oder Staat.

Durch die Erhöhung der Fördermittel sollen die Vereine leichter in die Lage versetzt werden, Sportstätten in eigener Initiative zu errichten und zu betreiben. Künftig beträgt der Fördersatz bei sogenannten Kleinanträgen mit förderfähigen Kosten bis zu 250.000 Euro 20 Prozent, bei Anträgen mit einem Gesamtvolumen von über 250.000 Euro nunmehr 30 Prozent. Für Vereine in Räumen mit besonderem Handlungsbedarf soll außerdem noch ein Bonus in Höhe von weiteren fünf Prozent gewährt werden. Dr. Herz stellt dazu fest: „Durch die neuen Förderrichtlinien verringert sich der aufzubringende Eigenanteil für die Vereine erheblich. Strukturschwache Regionen mit maroden Vereinsheimen können so gezielt unterstützt werden.

In diesem Zusammenhang fordern die FREIEN WÄHLER, jetzt zügig die noch offenen Detailfragen zu klären. Das betrifft die konkrete Zuschusshöhe – aber auch, wie sich der Zuschuss zusammensetzt, wenn bereits andere Fördermöglichkeiten greifen. Das Verhältnis zwischen staatlicher und kommunaler Förderung kann von Kommune zu Kommune stark abweichen. Dies gelte es schnell zu vereinheitlichen. Dafür wird  sich die Freie Wähler Landtagsfraktion auch nach der Landtagswahl einsetzen, kündigt MdL Dr. Herz an.