12.06.2018
Dr. Leopold Herz - 65. Geburtstag - Vom Landwirt zum Landtagsabgeordneten

Vor kurzem konnte Dr. Leopold Herz seinen 65. Geburtstag feiern. Dabei hat ihn besonders gefreut, dass die Musikkapelle Reutin am Seehafen in Lindau ihm ein Geburtstagsständchen gespielt hat und er sogar "Die Fischerin vom Bodensee" dirigieren durfte.

Dr. Herz, ist seit 10 Jahren im Bayerischen Landtag für die Freien Wähler. Auch wenn er mit 65 Jahren das Rentenalter erreicht hätte, möchte er gerne auch weitere 5 Jahre dort mitarbeiten. Er geht gerne seinen eigenen Weg und hat sehr oft das "Ohr bei den Bürgerinnen und Bürgern", denn die Anliegen der Menschen liegen ihm sehr am Herzen. "Ich fühle mich noch gut in Form und deshalb trete ich nochmal an und möchte nicht der CSU das Feld überlassen". Dr. Herz ärgert immer noch, dass er Lösungsvorschläge zu Problemen beispielsweise in der Landwirtschaft bringt, die von der CSU-Mehrheit "automatisch" abgelehnt werden, um dann später als Antrag der Regierungspartei erneut zu erscheinen.

Der "Familenmensch" Herz ist seit 40 Jahren mit seiner Mechthild verheiratet und hat vier Kinder. Mit seinen zwölf Enkeln hätte "Opa Leo" ausreichend Zeitvertreib. Gerne macht er mit ihnen Ausflüge auf dem Traktor. Die Landwirtschaft hat er an seinen Sohn übergeben. Wenn es die Zeit von Dr. Herz zulässt, unterstützt er seinen Sohn, der die Landwirtschaft weiterführt. Die Arbeit auf dem Hof erdet und ist ein Ausgleich zu seinen Tätigkeiten als Landtagsabgeordneter.

Bodenständig ist Dr. Herz, aber auch ehrgeizig. Er studierte Landwirtschaft in Weihenstephan und hat später sogar den Doktortitel gemacht. Das Thema "Wertach und seine Nachkriegsentwicklung. Zur Soziologie einer Landgemeinde", worin es auch um Veränderungen in der Landwirtschaft geht. Früher war Dr. Herz schon fast "Berufsdemonstrant", weil er mit den Veränderungen in der Landwirtschaft nicht immer einverstanden war. Auch ist er dabei gewesen, als die Bauern mit Bummeleinkäufen so manchen Discounter lahm legten. Zehn Jahre war er Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, als "Nicht-CSUler damals eine "Palastrevolution". Allerdings hielt es ihn nicht davon ab, die Konkurrenz, den BDM mit zu gründen.